Im Rahmen der Kindermedienkonferenz gab Ansbert Kneip, Chefredaktuer „Dein Spiegel“ Tipps für gutes Schreiben für Kinder. Hier die Zusammenfassung aus dem Workshop:

1

Man muss sein Handwerk können und bei Journalisten ist das Handwerk die Sprache inkl. der Grammatik.

2

Es ist so leicht für Kinder zu schreiben wie für Erwachsene.
Die schlechte Nachricht: Für Erwachsene schreiben ist echt schwer.

3

Nicht nur den kleinen klugen Gymnasiasten vor Augen haben.
Das ist arrogant.

4

Die Geschichte nicht überbevölkern.
Nur eine begrenzte Anzahl an Protagonisten einsetzen.

5

Nicht zu viele eingeschachtelte Nebensätze verwenden.

6

Die Kinderfragen im Kopf behalten!

7

Perspektivwechsel sind nie gut.

8

Keine künstliche Aufregung. Stoff muss nicht emotionalisiert werden.

9

Keine Worte schreiben, die Sie nicht sagen würden.

10

Nicht zu viel wollen mit einem Text. Konzentrieren Sie sich auf die wichtigen Aspekte.

11

Wenn Sie keine Einstiegsszene haben, schreiben Sie auch keine.

12

Wenn es kompliziert wird, Thema in Fragen aufbrechen und als Frage–Antwort formulieren.

13

Kein „Stell dir vor“ und „Hast du das auch schon mal erlebt“:
Tanten- bzw. Onkelposition vermeiden.

14

Beim Schreiben das Bild im Kopf haben und vom Bild her erzählen.

15

Mit dem Text die Versprechen aus Einstieg und Vorspann halten.

Viele weitere Infos rund um die KinderMedienKonferenz gibt es auf dem Konferenzblog der Bundeszentrale für politische Bildung.

Mehr Tipps zum Schreiben für Kinder? Vor einiger Zeit hat Texterin und Redakteurin Laura Allenfort hier schon einmal einige Tipps & Tricks zum Schreiben für Kinder verraten.