Das Wilde Kerle Fussballerlebnis
11 Fragen an Thomas Eglinski, proSport GmbH – Februar 2016

Pünktlich zum Start des 6. Films über die Wilden Kerle  – Die Legende lebt startet auch das Projekt Das wilde Kerle Fussballerlebnis, welches Thomas Eglinski in enger Abstimmung mit Autor und Regisseur Joachim Masanneck entwickelt hat. Im KJMK-Interview beschreibt er, wie Film und Fussballcamps kooperieren und voneinander profitieren.

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Was macht die Faszination der Wilden Kerle aus, die nun ja schon in der 2. Generation anhält?

Bei den Wilden Kerlen geht es um etwas ganz Elementares: Um Freundschaft, Zusammenhalt, Teamgeist und Respekt. Das sind Werte, die wir unseren Kindern unbedingt vermitteln sollten.

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Für alle, die DIE LEGENDE LEBT nicht gesehen haben: wie schafft man es, “neue wilde Kerle” authentisch in die ursprüngliche Story einzubinden? Also eine Kindermarke über lange Zeit aktuell zu halten?

Überall in Deutschland gibt es Jungs, die so sein wollen, wie die Wilden Kerle. Sie spielen für sich die Fußballspiele nach und erleben gemeinsam jede Menge Abenteuer. Exakt eine solche Gruppe von Jungs hat Regisseur Joachim Masannek genommen und plötzlich ihren Traum wahr werden lassen. Die Kinder erhalten eine Botschaft zugespielt, die ihnen die Gelegenheit gibt, in die Fußstapfen der originalen Wilden Kerle zu treten. Kinder lieben Fußball und Abenteuer – und viele Eltern finden es auch klasse, wenn ihre Kinder wilde Kerle sind. Dieses Feuer am leben zu halten, das ist für die Marke Wilde Kerle die Herausforderung.

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Die wilden Kerle stehen für viel mehr als nur für Fussball. Wie schaffen es die wilden Kerle, die Werte in den digitalen Alltag der Kinder zu bringen?

Gib den Kindern einen Ball und meistens entbrennt sofort ein Kick, der die Kinder in die Gärten, auf die Straße und auf die Bolzplätze führt – sicherlich nicht mehr in dem Ausmaß, in dem das früher der Fall war, aber nach wie vor ist die Faszination Fußball ungebremst hoch.

Die entscheidenden Werte des Fussballs, die die Wilden Kerle vermitteln, treffen auf fruchtbaren Boden bei den Kindern. Es bedarf eines fußballfanatischen Anführers, der den Rest der Truppe ein Stück weit motiviert, und schon geraten die Handies und Playstations in den Hintergrund.

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Thomas Eglinski ist Geschäftsführer der proSport GmbH, die das Wilde Kerle Fussballerlebnis anbietet. Darüber hinaus ist er Gründer des Deutschen Fußball Internats und der Deutschen Privaten Sportschule. Er ist glücklich verheiratet und hat drei Söhne. Seine Leidenschaften sind Familie, Fussball und Persönlichkeitsbildung, seine Hobbies Golf, Reisen, Weine und Lesen.

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Es gibt eine enge Kooperation zwischen Autor und Regisseur Joachim Masannek und Ihrer proSport GmbH, gemeinsam wurde das “Wilde Kerle Fussballerlebnis” entwickelt. Wie lief die Zusammenarbeit?

Joachim Masannek und ich lieben Kinder – das ist eine großartige Voraussetzung für unsere Zusammenarbeit. Als wir das Drehbuch durchgearbeitet hatten, stand für uns sofort fest, dass wir das Erlebnis aus dem Kino auf die Bolzplätze der Nation transportieren wollen.

Wenn mir Joachim erzählte, wie er die Themen im Film umsetzen möchte, habe ich mit meinem Team parallel sofort darüber nachgedacht, wie wir das im Fußballerlebnis inszenieren können.

Im Film sind sogar drei Schüler des Deutschen Fussball-Internats dabei, die im Rahmen unserer Kooperation gecastet wurden.

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Welches waren/sind die Schwerpunkte in der Vermarktung des neuen Films, der ja immerhin unter den Neueinsteigern auf Platz vier am ersten Wochenende war?

Nachdem in den letzten 7 Jahren das Thema Wilde Kerle mangels werblicher Aktivitäten an Bedeutung verloren hatte, bestand die Herausforderung darin, die Wilden Kerle wieder aufleben zu lassen.

Mit Teasern und Trailern wurden die einschlägigen Plattformen bespielt und sukzessive Neugierde geweckt. Parallel dazu sensibilisierte mein Team um Projektleiter Holger Fritz unsere in 20 Jahren gewachsene Kundschaft. Knapp 6.000 Fußballvereine und über 30.000 fußballaffine Familien wurden über das Comeback der Wilde Kerle informiert.

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Welche Rolle spielen die sozialen Medien für die Wilden Kerle – sowohl für den Film als auch für die Fussballcamps?

Speziell Facebook und YouTube haben sich als ausgesprochen wichtig erwiesen. Auf diesen Plattformen konnten wir unsere Zielgruppen wunderbar erreichen und für das Thema interessieren. Binnen weniger Wochen stiegen die Zahl der Fans, die Reichweite und die Videoklicks. Allein der erste Trailer zu Wilde Kerle 6 wurde auf YouTube in kürzester Zeit über 500.000 mal angesehen!

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Durch welche Maßnahmen lassen sich Kinder am stärksten involvieren?

Kinder wollen nicht nur zuschauen, sie wollen aktiv mitmachen! Daher sind Gewinnspiele und Wettbewerbe enorm wichtig.

Beim Wilde Kerle Fußballerlebnis gibt es gleich 4 fantastische Wettbewerbe. Bei der Suche nach dem Wildesten Kerl oder dem Fußballer des Jahres warten hoch interessante Preise auf die Gewinner. Angefangen von einem Stipendium für das Deutsche Fußball Internat bis hin zur Filmrolle in einem wilden Kerle Film.

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Sie bieten “Das Wilde Kerle Fussballerlebnis” an – wie wild ist es wirklich? Wie konsequent zieht sich das Motto durch die gesamte Erlebniswoche?

Schon das Branding des Sportplatzes lässt die Teilnehmer eines Wilde Kerle Fußballerlebnis in den Film eintauchen. Zahlreiche Elemente aus dem Film finden sich während der Veranstaltung wieder – der Teufelstopf, die Tribüne oder die Galaktischen Sieger – für die teilnehmenden Kinder sorgen allein die Requisiten für eine Filmwelt.

Und inhaltlich sind wir nah dran am Drehbuch. Die Kinder müssen beweisen, dass sie wilde Kerle sind und sich ihr Trikot verdienen. Sie müssen den Sportplatz, ihren Teufelstopf, im Spiel gegen ihre galaktischen Eltern verteidigen und sie müssen zahlreiche Abenteuer bestehen.

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Der erste Hype um die wilden Kerle erreichte damals nicht nur Kinder, sondern durchaus auch Jugendliche, Eltern und andere Erwachsene. Spielt diese Faszination heute bei der Buchung der Fussballerlebnisse eine Rolle – bei der ja die Eltern die Entscheider sind?

Ich hoffe, dass dies so sein wird. Fakt ist, dass die Eltern das Logo bzw. das Thema kennen und die Aufmerksamkeit daher auch größer ist. Und die meisten Väter werden sicherlich bestätigen, dass sie durchaus stolz wären, wenn ihre Söhne wilde Kerle wären und mit ihren Freunden zahlreiche Abenteuer erleben.

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Wie wichtig ist der “Wilde Kerle-Mehrwert” für Eltern und Kinder? Insbesondere z.B. im Vergleich zu Camps der Bundesligisten? Welche unterschiedlichen Motivationen stecken (bei Kindern und Eltern) dahinter?

Bei den Fußballcamps der Bundesligisten geht es in erster Linie um Förderung von fußballspielenden Kids und um einen Imagetransport für den Verein. Sie sprechen mit ihren Camps Fans des Vereins sowie ambitionierte Väter an, die aus ihren Kindern gerne Fußballprofis machen würden.

Am Wilde Kerle Fußballerlebnis nehmen weitaus mehr Jungs und Mädels teil, die (noch) nicht in einem Verein spielen, hier geht es noch vielmehr um Spaß, Freundschaft und Abenteuer, statt um Leistungssport und Sichtung.

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Haben Sie einen Tipp für Marketingtreibende, die mit dem Gedanken spielen, ihr Produkt oder ihr Thema durch die Wilden Kerle oder eine andere Lizenz aufzuwerten?

Die Wilden Kerle können noch jede Menge interessanter Produkte transportieren. Alles, was wilde Kerle benötigen, bietet sich als Lizenzprodukt an.Man kommt spielerisch in Kontakt mit potenziellen Kunden – hier mit der interessanten Zielgruppe Kinder, junge Familien, sportaffine Menschen, Vereine.

Man kann Werbung machen, die als solche nicht wahrgenommen wird – das ist in der heutigen Zeit von großer Bedeutung.